——— ♡ FAYE MOOS 🐾 ———
Für mich ist Spiritualität kein Konzept. Sie ist gelebtes Leben. Ein Weg zurück zu dem, was wirklich zählt: Verbindung. Ehrlichkeit. Mitgefühl. Authentizität. Und die Erinnerung daran, dass alles Leben miteinander verbunden ist.
„Spiritualität zum Ankommen" bedeutet für mich, einen Raum zu schaffen, in dem du und dein Tier so sein dürft, wie ihr seid. Ohne Leistung. Ohne Masken. Ohne erst „richtig" sein zu müssen.
Hier wird zugehört.
Hier darf verstanden werden, was da ist.
Hier darf Beziehung wachsen.
Hier darf Heilung passieren - auf eure eigene Weise.
Veränderung beginnt dort, wo wir erst einmal verstehen, was da ist – und ihm erlauben, da zu sein. Wo wir uns nicht immer weiter verändern müssen, sondern uns wiederfinden - mit allen Teilen in uns.
Der Name Faye wird im irischen mit „hellsichtig“, „hellfühlend“ und „mit dem Herzen sehend“ verbunden. Seine sprachlichen Wurzeln liegen im altfranzösischen und altenglischen "Fae", das „Fee“ oder „Elfe“ bedeutet – Wesen, die seit jeher eng mit der Natur und ihren feinen Ebenen verbunden sind. Auch das lateinische Fatum – „Schicksal“ – fließt in seine Herkunft ein.
Diese Bedeutungen verbinden vieles von dem, wofür "Faye Moos" für mich steht. Besonders aber erinnert mich der Name Faye an eine Tierschutzhündin, die ich ein Stück ihres Weges begleiten durfte. Trotz ihrer schweren Geschichte war sie auf eine besondere Weise ganz bei sich: Klar darin, was sie brauchte, was sie wollte und welches Leben zu ihr passte – und sie blieb sich darin treu, ganz gleich, was andere für besser für sie hielten.
Faye steht für mich genau dafür: ein Lebewesen mit dem Herzen zu sehen, es wahrzunehmen, wie es wirklich ist, und ihm zuzugestehen, seinen eigenen Weg zu kennen.
Moos hat für mich etwas Magisches. Es wächst unter den verschiedensten Bedingungen, selbst dort, wo der Untergrund steinig und karg ist. Es bleibt weich, anpassungsfähig und bringt die Urkraft des Lebendigen mit sich.
Es hat keine echten Wurzeln – und ist trotzdem verbunden. Vielleicht berührt mich auch deshalb das Bild, dass wir nicht gute und starke Wurzeln haben müssen, um einen Platz in dieser Welt zu finden, an dem wir wachsen und lebendig sein können.
In seiner Zartheit steckt eine erstaunliche Widerstandskraft. Moos kann austrocknen, braun und beinahe leblos wirken – und mit Wasser wieder grün werden. Moos ist eine kleine lebendige Landschaft, die Lebensraum schafft und unzähligen anderen Organismen und kleinen Tierchen ermöglicht, sich anzusiedeln.
Für mich ist Moos ein Stück Zuhause. Ein weicher, lebendiger Boden, auf dem wir das, was wir in unserem Herzen spüren, in die Welt bringen. Verbunden. Sanft.
Faye Moos verbindet für mich beides: Mit dem Herzen auch in die feinstoffliche Welt zu sehen und gleichzeitig mit dieser Erde verbunden zu sein. So können wir dem, was wir in uns wahrnehmen, einen sanften Boden geben, auf dem es in dieser Welt lebendig werden und wachsen darf.
Tiere haben mich auf meinem Weg begleitet, lange bevor ich einen Namen dafür hatte, was zwischen Mensch und Tier geschieht. Auch Wahrnehmungen, für die ich lange keine Erklärungen und keine Worte hatte, waren immer Teil meines Lebens.
Mein eigener Heilungsweg hat mich vieles suchen, lernen und hinterfragen lassen. Dabei habe ich mich mit unterschiedlichen Formen von Hilfsangeboten beschäftigt und dabei immer wieder die Frage gestellt: Was hilft wirklich - und was klingt nur nach einem guten Konzept?
Dadurch ist eine Haltung gewachsen, die meine Arbeit mit Mensch und Tier bis heute prägt. Ich glaube nicht, dass Heilung bedeutet, möglichst schnell wieder zu funktionieren oder alles, was schwierig ist wegzumachen. Für mich persönlich bedeutet sie immer mehr, bei mir selbst anzukommen, mich wiederzufinden und mit allem in sich sein zu dürfen, wie man ist. Das ist der Kern eines natürlichen Gleichgewichts. Wenn die Kämpfe in uns enden, endet auch das Leid.
Die Tierkommunikation kam nach vielen Aus- und Weiterbildungen schließlich nicht wie etwas völlig neues in mein Leben. Es war ein Wiedererkennen. Plötzlich fand vieles, was ich zuvor gelernt, erlebt und wahrgenommen hatte, in der tiefen Verbindung zu Tieren an einem Ort zusammen. Tiere eröffneten mir einen Raum, in dem ich ankommen durfte - in mir. In dem ich mit all meinen Seiten angenommen und geliebt war. Zum ersten Mal nichts an mir verändern musste, um gut genug zu sein. Und genau das änderte in meinem Leben alles.
Ein kleiner roter Kater saß eines Tages vor meiner Haustür. Er sorgte sehr entschieden dafür, dass mein Weg diese Richtung nahm.
Eines Winters saß ein Kater vor meiner Haustür - krank, mit entzündeten Augen und Atemnot durch eine Lungenentzündung. Ich hatte nach dem schmerzlichen Tod meines Seelenkaters kurze Zeit vorher beschlossen, erst einmal keine neue Katze bei mir aufzunehmen. Moritz jedoch war ziemlich entschlossen, nicht wieder zu verschwinden.
Ich nahm ihn mit in meine Wohnung. Zunächst hatte ich nur den Gedanken ihn gesund werden zu lassen und anschließend ein gutes zu Hause für ihn zu finden. Denn das Zusammenleben mit meinen anderen Tieren gestaltete sich schwierig. Er war unruhig, gereizt und schien mit unserem Leben wenig anfangen zu können. Ein Vermittlungsversuch scheiterte. Irgendwann wusste ich einfach nicht mehr weiter.
Also suchte ich den Rat einer Tierkommunikatorin. Sie sprach mit ihm - darüber, was Familie bedeutet, was er braucht und wie er sich sein Leben vorstellt. Sie fragte ihn: "Möchtest du überhaupt hier bleiben?"
Und er wollte!
Nach diesem Gespräch veränderte sich unser Zusammenleben spürbar. Die Spannungen nahmen ab und aus Tieren, die zunächst kaum miteinander zurecht kamen, wurde eine Familie. Die Körbchen werden gerne geteilt und alle pflegen sich gegenseitig.
Davon war ich so fasziniert, dass ich bei dieser Tierkommunikatorin meine Ausbildung begann.
Der kleine rote Kater hat mich nicht nur zur Tierkommunikation gebracht. Er hat mir gezeigt, was möglich wird, wenn wir aufhören Verhalten verändern zu wollen und anfangen das Wesen und die Botschaft dahinter zu verstehen.
Mein Weg war nie geradlinig - und heute bin ich ziemlich froh darüber. Ich habe in sehr unterschiedlichen Welten gelernt und gearbeitet: in der Sozialen Arbeit und psychologischen Beratung, im Journalismus, in Kunst und Musik ebenso wie in energetischer, medialer und tierkommunikativer Arbeit.
Was zunächst nach sehr verschiedenen Wegen aussieht, hat meinen Blick auf Mensch und Tier geprägt. Ich höre genau hin, frage nach, nehme Zwischentöne wahr und weiß, dass eine Geschichte selten nur eine Ebene hat.
"Wer in die Augen eines Tieres schaut,
erkennt das Wesen der Welt."
Mahatma Gandhi
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